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Selbstfindung als Abenteuer mit Pferden im Land der
Extreme
Liebe
Freunde im fernen Europa,
wir haben
nicht erwartet, dass diese Webpage innerhalb kürzester Zeit so gut im Internet
vertreten sein wird. Wir freuen uns darüber, wollen jedoch nicht den Eindruck
erwecken, daß wir Pferde verheiligen, Pferdeflüsterer, noch das wir esoterisch
oder spirituell abgehoben sind. Das lange Leben auf einer einsamen Bergranch
färbt einen jedoch schon ein und hinterlässt auch geistig seine Spuren.
Außerhalb dieses anspruchsvollen Programms möchten wir darauf hinweisen, dass
wir auch ganz "normale" Reittouren, Wanderreiten
und Westernreiten auch für Anfänger von 1 bis 9 Tagen durch den Nationalpark
Villarrica durchführen. Diese dienen dem touristisch orientierten Gast zum
Kennen lernen der Pflanzen- und Tierwelt der
südlichen Anden im Lake District.
Sollten
Sie einfach nur mal Reiten und Wandern wollen, an längeren oder kürzeren Trails
teilnehmen wollen, sehen Sie bitte in unsere
Reittouren Seite. Zum Wandern bietet sich
unser Naturpark an, von dem aus Sie bis zu 3-tägige Touren unternehmen
können. Suchen Sie ein Gasthaus oder Pension mitten im Wald, bieten sich unsere
Gästehäuser an. Und sollten Sie in Pucon
ankommen empfehlen wir das Hotel Munich von
unserem lieben Freund Cristian oder die Backpackers Unterkunft "
La Tetera " von Hans und Veronica.
Sind Sie
jedoch an einer tiefen Erfahrung in der Bergwelt der Anden interessiert, folgen
Sie jetzt dem Text.
Eine Reise in die Innenwelt
Geheimnisumwoben träumt
der südamerikanische Kontinent den Traum ewig neu
gebärenden Lebens im Amazonastiefland.
Erhaben gleitet der
größte Vogel der Erde, der Kondor, über die Anden.
Das ewige
lebensspendende Feuer unseres stellaren Glutballs
umspielt die weißen Gipfel der Vulkankegel. Tosend und
schäumend zerrt das salzige Wasser des Pazifiks an den
Felsen zerklüfteter Steilküsten.
Eine Welt unendlich
vieler Mineralien verharrt geduldig wartend oder als
Kristalle wachsend im ausgedörrten Land der trockensten
Steinwüste.
Immer noch schieben
riesige Landplatten vom Pazifik kommend das Bergmassiv
der Anden in die Höhe. Erdbeben erschüttern eine
scheinbar feste Welt und lassen an der Massivität
unseres Planeten zweifeln.
Ein einsamer Mensch
steht hoch oben auf dem Gipfel, dem Sonnenaufgang
zugeneigt, das Leben und das Geschehen betrachtend,
tief in sich selbst versunken.
Ein neuer Tag des Lebens
auf dem Planeten Erde hat begonnen.
Nur wie beginnt er
gerade jetzt für Dich?
Kannst Du Dein
Leben leben?
Wer bist Du, woher
kommst Du, wohin wirst Du gehen?
Wer reicht Dir die Hand
und hilft Dir, Deinen Weg zu finden?
Ausgangspunkt
Hamburg, Wien oder Zürich:
Du sitzt in einem
Großraumbüro, hörst um Dich herum mechanische Geräusche
von Computerdruckern, das Summen der Klimaanlage und das
Stimmgewirr Deiner Mitmenschen. Neonbeleuchtung erhellt
Dir Deinen Arbeitplatz, der Bildschirm flackert vor
Deinen Augen. Deine Berührungspunkte mit der Erde
übernimmt ein rollender Bürostuhl. Er rollt nicht über
die Erde sondern über Beton.
Metallische Kabinen
jagen über Asphaltpisten. Nur wenige Gesichter sind
darin erkennbar.
Hohe Betonklötze sorgen
für Lebensschutz, Wohnraum und Erlebnis.
Ein neuer Tag hat
begonnen!
Es ist Dein Tag!
Ist es
Deine
Erlebniswelt?
Ausgangspunkt Chile:
Die Pferde sind
gesattelt. Ein dunkles, sonnenverbranntes faltiges
Gesicht lächelt Dir tiefsinnig zu. Augen so tief und
alt, wie das Leben. Vielleicht ist es aber auch ein
Gesicht aus Deiner Welt mit Verständnis zu Deinem Alltag
und Deinen Nöten, doch dennoch nicht eingebunden in
Deine Konflikte.
Du schaukelst mit Deinem
Reittier, Deinem Compañero aus einer Anderwelt, durch
ein Pflanzendickicht. Du überquerst glasklare Flüsse,
verlässt das schützende Blätterdach und bist nun dem
Himmel ganz nah. Der weiße, schneebedeckte Vulkanriese
dampft seinen Magmaatem in das dunkelblaue Firmament.
Das Wasser eines einsamen, stillen Bergsees küsst Dein
Gesicht. In der tiefschwarzen Nacht am prasselnden Feuer
dringen die Sterne tief in Dich ein. Die Sterne sind so
nah.
Es ist Dein Tag!
Es ist Dein
Lebensabenteuer!
Die Suche nach Dir
selbst:
Der Raum ist
unermesslich groß. Dein Körper formt die Gestalt eines
Menschentiers. Die schützende Brust der Mutter spricht
von Liebe, kennt keinen Verrat. Deine Beine tragen Dich
die ersten Schritte. Du schreitest in die Schule und
lernst das Leben auf der Tafel und in Büchern. Man lehrt
Dich, wie Du die Welt zu sehen hast. Du siehst die Welt,
wie Du sie sehen sollst. Du gehst den Weg der Anderen,
den Weg fremden Lebens. Du erfährst, wie Du zu denken
und zu fühlen hast. Du arbeitest und verdienst Dein
Geld.
Dienst Du dem Gelde,
Deinen Hobbys, Deinem Partner oder den Vorstellungen in
Dir? Du gehst zu einem Arzt, zu einem Therapeuten, zu
einem esoterischen Zirkel, zu einem „Heiler“. Wovon oder
wovor sollen sie Dich heilen?
Die Natur Deines
Selbst in der Natur der Dinge:
Blätter berühren Deine
Schulter, ein schlammiger Weg berührt Deine Füße, eine
Hand berührt Dein Gesicht, die Sterne berühren Deine
Augen. Du bist berührt und gerührt.
Deine Seele? Dein
Körper? Oder ist es Dein ganzes Wesen?
Die Natur gibt Dir mit
vollen Händen. Gibt Dir Deinen Platz in der Welt. Kein
Denken und Analysieren hilft Dir – aber Dein Spüren,
Dein Ahnen und Dein Träumen.
Findest Du es an Deinem
Platz? Kannst Du es ermessen, was Heilung bedeutet?
Ist es ein System, ist
es eine Methode oder ist es eine Technik?
Der Weg der Heilung:
Heilung ist die Natur
Deines Selbst in der Natur der Anderen Selbst`.
Das bedeutet kein
Aufgeben Deines Egos, keine Techniken, keine Übungen
abgehoben von Dir. Du bist und die Anderen sind. Nur
öffnen, nur teilen und mitteilen, fühlen und mitfühlen
nicht nur zum Menschen, nein auch zu den anderen Welten
der Natur. Kein Hund oder Katze, kein Baum oder Strauch,
keine Maus oder Spinne unterscheidet sich vom Werk des
großen Schöpfergeistes. Nur die Gestalten sind anders.
Nur die Charaktere unterscheiden uns, vom anderen. Dem
Mörder und dem Liebenden, vom Verrat und der Treue.
Der Schamane:
Ein Lehrer ist er, am
Rande steht er, keine Partei ergreift er, das Leben
liebt er, denn er weiß. Er weiß um die Illusionen, die
Wünsche, die Liebe und die Nützlichkeit des Hasses.
Er ist wie der Wind, wie
die Sonne, wie der Regen oder wie der Schnee. Er weiß um
sein Wesen aus Wärme und Eis, aus Endlichkeit und
Unendlichkeit. Er hat selbst kaum Illusionen mehr, kennt
das Gesetz, ist streng und hart, warm und liebevoll.
Orientiert, bereinigt, tötet Falschheiten und bestärkt
Stärken. Er ist Gegenwart. Er ist! Und doch ist er nur
ein Mensch, kein Guru und kein Heiliger.
Riten:
Du gehst in den Wind und
Regen und sagst Danke. Du hattest eine
gute Ernte und bringst ein Opfer. Du
schaust in die Augen Deines Geliebten und gibst
Deinen Körper hin. Du hattest ein gutes Geschäftsjahr
und spendest einen Teil für ein gutes
Werk. Du schlägst die Trommel und verbrennst alte
Fehden im Feuer. Du bist in der Kirche und
singst Lobeshymnen. Oder Du gehst in Dein Haus und
schließt es hinter Dir zu?
Erlebniswelten
Egal
in welchen Erlebniswelten Du lebst, ob im Büro oder
einer Werkstatt, im Wachdienst oder einer Arztpraxis, es
ist Dein Leben.
Habe Mut, springe, lass
Dich auffangen und umfangen von etwas vollkommen
anderem. Erlebe Deine Natur in der Natur.
Finde heraus und
erforsche wie viel mehr Erlebniswelten in Dir stecken.
Deine alte Welt wird Dir nicht genommen, eine Neue wird
Dir nicht aufgedrängt. Du bist so wie Du bist.
Lerne das Laufen von
neuem. Nimm das an, was zu Dir passt. Aber erforsche
Dich!
Das Angebot
Wenn Du Lust hast,
mache einfach einmal einen Urlaub mit Sinn.
Komme in die Berglandschaft am anderen Ende der Welt.
Besuche uns in unserem Tal der 1000-jährigen Bäume,
glasklaren Flüsse und weiß bezuckerten Vulkane. Wohne in
Blockhäusern, entspanne vor dem Lagerfeuer oder lasse
Dich von den Pferden in den Himmel tragen, hoch zu den
Kondoren. Das Abenteuer beginnt mit dem neuen, fremden
Ort, vielleicht mit Deiner Müdigkeit der weiten Reise.
Aber Verständnis und Zuneigung der Gastgeber gibt Dir
die Sicherheit, Dich auch hier nicht zu verlieren.
Am nächsten Morgen, nach
einer geruhsamen Nacht, erwacht Deine Neugierde.
Keine fremden Zeremonien
engen Dich ein. Du bleibst, der, der Du bist und doch
verändert sich ein Teil schon in Dir. Es ist die
Freiheit! Die Freiheit zu sein, wie Du bist.
Die Freiheit
Hier, auf unserer
Pferderanch und unserem kleinen Nationalpark geht es um
das Erspüren von Freiheit. Wir wollen
Menschen die Möglichkeit geben sich selbst zu entdecken
mit ihren eigenen Riten und Gebräuchen. Es geht nicht um
die Vegetarier oder Fleischesser, nicht um die Raucher
oder Alkoholiker, nicht um die Ökologen oder Dealer. Es
geht uns um den Menschen, so, wie er eben gerade ist. Es
geht uns um die Vielfältigkeit der Natur aller Wesen.
Auch geht es uns nicht um Religionen oder Sekten, nicht
um Ideologien oder Angepasstheiten. Es geht uns immer
nur um die Respektierung der Freiheit einer jeden
Persönlichkeit in Freude und in Traurigkeit. Es geht uns
um grenzüberschreitende Kommunikation.
Dafür brauchen wir das
gemeinsame Erlebnis.
Das Erlebnis
Das Erlebnis ist die
Kommunikation mit der Natur in all seinen Facetten und
das Teilen und Mitteilen mit anderen Menschen. Wir
wollen lachen, schweigen, fluchen und weinen, gerade
so, wie es den Umständen entspricht. Wir wollen uns
selber kennen lernen in einer Umgebung der Einfachheit
in unseren neuen Erlebnissen. Uns Austauschen, uns
Begegnen mit unserem wahren Gesicht. Wozu sollten wir
weiter Masken anlegen, uns Verdrehen oder Verspannen.
Jeder von uns bringt die Geschichte eines eigenen Lebens
mit sich, mit Leid und Freude. Alle suchen wir die
Begegnung mit uns selbst, unseren Mitmenschen und der
Natur. Also lasst uns begegnen!
Die Begegnung
Begegnung in einer
natürlichen Umgebung kann zu einer echten Freundschaft
führen, zu einem Verstehen oder zu einer
unzertrennlichen Liebe. Liebe ist das
Schlüsselwort zum Fühlen einer Einheit, die
längst hinter uns zu liegen scheint, doch immer als
Wunsch präsent ist. Echte Begegnung in einem gemeinsamen
Erlebnis schafft Fundamente, die noch weit in die
Zukunft reichen können. Das Erlebnis, ein neues Land mit
neuen Leuten entdecken zu können schafft uns neue
Horizonte. Das kann uns keiner nehmen, aber ein
Touristenfoto schon. Begegnungen unter schwierigen
Umständen werden unvergesslich und fördern unser
Selbst- Bewusstsein. Der Austausch des Erlebens
schafft ein Mitgefühl mit dem Anderen.
Das Mitgefühl
Mitgefühl ist nicht nur
Mitleid, sondern auch Mitfreude an dem Erleben des
Anderen. Das Gefühl des Lebens und am Leben zu sein,
lässt uns unser Herz öffnen nicht nur für uns allein,
sondern auch für unseren Nächsten. Das kann eine Katze
sein oder der Nachbar, ein Hund oder aber auch eine
Taube. Mitgefühl ist das Miterleben des Gefühls eines
anderen Lebewesens in unserer Zeit. Das gibt uns
Gegenwart. Wir werden zur Wahrheit unseres Seins in
einer Zeit. Das Mitgefühl, das wir anderen
entgegenbringen, wird auch uns entgegengebracht.
Wir sind nicht mehr alleine!
Das Programm
Wir werden uns hier in
Chile für einen Urlaub von 2 bis 6 Wochen treffen;
gemeinsame Abenteuer wandernd, reitend, tanzend und
meditierend erleben. All das, was Du Dir noch nicht
zutraust, wird Dir gezeigt. Reiten für Nichtreiter ist
kein Problem.
Du selbst entscheidest
über Deine Grenzen.
Du wirst mit dem Urwald,
den Pferden, den Wegen und den Vulkanen vertraut.
Schwitzhütten, Yoga, Flusswanderungen, Astrologie,
Reiten, Tarot, Bergsteigen oder I-Ging kann Dich
entführen, ganz weit fort von Deinem Alltag und ihn
dennoch mit Deinem Leben verbinden. Kein zeitlich
festgelegtes Vorausprogramm wird Dich in eine Norm
pressen und
dennoch wird keine Langeweile aufkommen. Wir
garantieren Dir, daß Du immer die Hauptperson in einem
Prozess sein wirst, der sich Lebensprozeß nennt.
Verstehst Du dann die
Gesetzte, die dahinter stehen, wirst auch Du selbst zum
Schamanen, Orientieren und Bereiniger.
Wir garantieren jedem Teilnehmer
Termine: 7.
Februar 2005 – 21. Februar 2005
Weitere Termine bitte
erfragen.
Es steht dem Teilnehmer frei,
weit vor dem Termin
anzureisen
oder seinen
Aufenthalt beliebig zu
verlängern.
.
Kosten:
1000 Euro
14 Tage alles Inklusive,
Unterkunft in 2 Betträumen,
Vollverpflegung
auf Wunsch
auch vegetarisch, Transfer
Temuco Airport – Ranch – Temuco
Nicht inklusive
alkoholische Getränke und ähnliches,
Schlafsack,
Regenkleidung, Telefonate, Taschenlampe
Teilnehmerzahl: 4
Pers.
min. / 8 Personen max.
Das Team:
Wolfgang Voss:
Jahrgang 1953, geb. in Berlin, zur Zeit Rancheigner
Erfahrungsbereiche: Primärtherapie, Gestalttherapie,
Bioenergetik, Rebirthing, Tarot, I-Ging, Encounter,
Pferde, Servival training, Technik,
Astronomie, Schamanismus
Christa Bönninghoff:
Jahrgang 1956, geb. in
Paderborn, zur Zeit Rancheigner und Mutter
Erfahrungsbereiche: Krankengymnastik, Shiatsu,
Tiermedizin, alternative Medizin, Homöopathie,
Astrologie
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