Sich Selbst erfahren

Rancho de Caballos
Casilla 142
Pucon - Palguín Alto
CHILE
rancho1@terra.cl
 
Der Eingang der Ranch wird durch ein Totem bewacht
Masken in hohlen Bäumen in unserem Ranch- Park
der Weg ist auch beim Reiten das Ziel
Christa beim Badeausflug
Die Unendlichkeit von Zeit und Raum unter klarem Sternhimmel
Die Unbegreifbarkeit des Schicksalsweges

 

warum nicht mal Cowboy spielen?
Unser gemeinsames Schiff, Planet Erde !!!
Formgebung alten Holzes zu neuen Skulpturen
Pferde und Reiter genießen Ausblick und weiten Horrizont
Trinken klaren Wassers ohne Glas oder Tasse
  Selbstfindung als Abenteuer mit Pferden im Land der Extreme
 
neue Freundschaften bilden sich durchs Erleben
Liebe Freunde im fernen Europa,
wir haben nicht erwartet, dass diese Webpage innerhalb kürzester Zeit so gut im Internet vertreten sein wird. Wir freuen uns darüber, wollen jedoch nicht den Eindruck erwecken, daß wir Pferde verheiligen, Pferdeflüsterer, noch das wir esoterisch oder spirituell abgehoben sind. Das lange Leben auf einer einsamen Bergranch färbt einen jedoch schon ein und hinterlässt auch geistig seine Spuren. Außerhalb dieses anspruchsvollen Programms möchten wir darauf hinweisen, dass wir auch ganz "normale" Reittouren, Wanderreiten und Westernreiten auch für Anfänger von 1 bis 9 Tagen durch den Nationalpark Villarrica durchführen. Diese dienen dem touristisch orientierten Gast zum Kennen lernen der Pflanzen- und Tierwelt der südlichen Anden im Lake District.
Sollten Sie einfach nur mal Reiten und Wandern wollen, an längeren oder kürzeren Trails teilnehmen wollen, sehen Sie bitte in unsere Reittouren Seite. Zum Wandern bietet sich unser Naturpark an, von dem aus Sie bis zu 3-tägige Touren unternehmen können. Suchen Sie ein Gasthaus oder Pension mitten im Wald, bieten sich unsere Gästehäuser an. Und sollten Sie in Pucon ankommen empfehlen wir das Hotel Munich von unserem lieben Freund Cristian oder die Backpackers Unterkunft " La Tetera " von Hans und Veronica.
 
Sind Sie jedoch an einer tiefen Erfahrung in der Bergwelt der Anden interessiert, folgen Sie jetzt dem Text.
 
 
Eine Reise in die Innenwelt
Geheimnisumwoben träumt der südamerikanische Kontinent den Traum ewig neu gebärenden Lebens im Amazonastiefland.
Erhaben gleitet der größte Vogel der Erde, der Kondor, über die Anden.
Das ewige lebensspendende Feuer unseres stellaren Glutballs umspielt die weißen Gipfel der Vulkankegel. Tosend und schäumend zerrt das salzige Wasser des Pazifiks an den Felsen zerklüfteter Steilküsten.
Eine Welt unendlich vieler Mineralien verharrt geduldig wartend oder als Kristalle wachsend im ausgedörrten Land der trockensten Steinwüste.
Immer noch schieben riesige Landplatten vom Pazifik kommend das Bergmassiv der Anden in die Höhe. Erdbeben erschüttern eine scheinbar feste Welt und lassen an der Massivität unseres Planeten zweifeln.
 
Ein einsamer Mensch steht hoch oben auf dem Gipfel, dem Sonnenaufgang zugeneigt,  das Leben und das Geschehen betrachtend, tief in sich selbst versunken.
Ein neuer Tag des Lebens auf dem Planeten Erde hat begonnen.
 
Nur wie beginnt er gerade jetzt für Dich?
 
Kannst Du Dein Leben leben?
 
Wer bist Du, woher kommst Du, wohin wirst Du gehen?
 
Wer reicht Dir die Hand und hilft Dir, Deinen Weg zu finden?
 
 
Ausgangspunkt Hamburg, Wien oder Zürich:
Du sitzt in einem Großraumbüro, hörst um Dich herum mechanische Geräusche von Computerdruckern, das Summen der Klimaanlage und das Stimmgewirr Deiner Mitmenschen. Neonbeleuchtung erhellt Dir Deinen Arbeitplatz, der Bildschirm flackert vor Deinen Augen. Deine Berührungspunkte mit der Erde übernimmt ein rollender Bürostuhl. Er rollt nicht über  die Erde sondern über Beton.
Metallische Kabinen jagen über Asphaltpisten. Nur wenige Gesichter sind darin erkennbar.
Hohe Betonklötze sorgen für Lebensschutz, Wohnraum und Erlebnis.
Ein neuer Tag hat begonnen!
Es ist Dein Tag!
Ist es Deine Erlebniswelt?
 
Ausgangspunkt Chile:
Die Pferde sind gesattelt. Ein dunkles, sonnenverbranntes faltiges Gesicht lächelt Dir tiefsinnig zu. Augen so tief und alt, wie das Leben. Vielleicht ist es aber auch ein Gesicht aus Deiner Welt mit Verständnis zu Deinem Alltag und Deinen Nöten, doch dennoch nicht eingebunden in Deine Konflikte.
Du schaukelst mit Deinem Reittier, Deinem Compañero aus einer Anderwelt, durch ein Pflanzendickicht. Du überquerst glasklare Flüsse, verlässt das schützende Blätterdach und bist nun dem Himmel ganz nah. Der weiße, schneebedeckte Vulkanriese dampft seinen Magmaatem in das dunkelblaue Firmament. Das Wasser eines einsamen, stillen Bergsees küsst Dein Gesicht. In der tiefschwarzen Nacht am prasselnden Feuer dringen die Sterne tief in Dich ein. Die Sterne sind so nah.
Es ist Dein Tag!
Es ist Dein Lebensabenteuer!
 
Die Suche nach Dir selbst:
Der Raum ist unermesslich groß. Dein Körper formt die Gestalt eines Menschentiers. Die schützende Brust der Mutter spricht von Liebe, kennt keinen Verrat. Deine Beine tragen Dich die ersten Schritte. Du schreitest in die Schule und lernst das Leben auf der Tafel und in Büchern. Man lehrt Dich, wie Du die Welt zu sehen hast. Du siehst die Welt, wie Du sie sehen sollst. Du gehst den Weg der Anderen, den Weg fremden Lebens. Du erfährst, wie Du zu denken und zu fühlen hast. Du arbeitest und verdienst Dein Geld.
Dienst Du dem Gelde, Deinen Hobbys, Deinem Partner oder den Vorstellungen in Dir? Du gehst zu einem Arzt, zu einem Therapeuten, zu einem esoterischen Zirkel, zu einem „Heiler“. Wovon oder wovor sollen sie Dich heilen?
 
Die Natur Deines Selbst in der Natur der Dinge:
Blätter berühren Deine Schulter, ein schlammiger Weg berührt Deine Füße, eine Hand berührt Dein Gesicht, die Sterne berühren Deine Augen. Du bist berührt und gerührt.
Deine Seele? Dein Körper? Oder ist es Dein ganzes Wesen?
Die Natur gibt Dir mit vollen Händen. Gibt Dir Deinen Platz in der Welt. Kein Denken und  Analysieren hilft Dir – aber Dein Spüren, Dein Ahnen und Dein Träumen.
Findest Du es an Deinem Platz? Kannst Du es ermessen, was Heilung bedeutet?
Ist es ein System, ist es eine Methode oder ist es eine Technik?
 
Der Weg der Heilung:
Heilung ist die Natur Deines Selbst in der Natur der Anderen Selbst`.
Das bedeutet kein Aufgeben Deines Egos, keine Techniken, keine Übungen abgehoben von Dir. Du bist und die Anderen sind. Nur öffnen, nur teilen und mitteilen, fühlen und mitfühlen nicht nur zum Menschen, nein auch zu den anderen Welten der Natur. Kein Hund oder Katze, kein Baum oder Strauch, keine Maus oder Spinne unterscheidet sich vom Werk des großen Schöpfergeistes. Nur die Gestalten sind anders. Nur die Charaktere unterscheiden uns, vom anderen. Dem Mörder und dem Liebenden, vom Verrat und der Treue.
 
Der Schamane:
Ein Lehrer ist er, am Rande steht er, keine Partei ergreift er, das Leben liebt er, denn er weiß. Er weiß um die Illusionen, die Wünsche, die Liebe und die Nützlichkeit des Hasses.
Er ist wie der Wind, wie die Sonne, wie der Regen oder wie der Schnee. Er weiß um sein Wesen aus Wärme und Eis, aus Endlichkeit und Unendlichkeit. Er hat selbst kaum Illusionen mehr, kennt das Gesetz, ist streng und hart, warm und liebevoll. Orientiert, bereinigt, tötet Falschheiten und bestärkt Stärken. Er ist Gegenwart. Er ist! Und doch ist er nur ein Mensch, kein Guru und kein Heiliger.
 
Riten: 
Du gehst in den Wind und Regen und sagst Danke. Du hattest eine gute Ernte  und bringst ein Opfer. Du schaust in die Augen Deines Geliebten und gibst Deinen Körper hin. Du hattest ein gutes Geschäftsjahr und spendest einen Teil für ein gutes Werk. Du schlägst die Trommel und verbrennst alte Fehden im Feuer. Du bist in der Kirche und singst Lobeshymnen. Oder Du gehst in Dein Haus und schließt es hinter Dir zu?
 
Erlebniswelten
 Egal in welchen Erlebniswelten Du lebst, ob im Büro oder einer Werkstatt, im Wachdienst oder einer Arztpraxis, es ist Dein Leben.
Habe Mut, springe, lass Dich auffangen und umfangen von etwas vollkommen anderem. Erlebe Deine Natur in der Natur.
Finde heraus und erforsche wie viel mehr Erlebniswelten in Dir stecken. Deine alte Welt wird Dir nicht genommen, eine Neue wird Dir nicht aufgedrängt. Du bist so wie Du bist.
Lerne das Laufen von neuem. Nimm das an, was zu Dir passt. Aber erforsche Dich!
 
Das Angebot
Wenn Du Lust hast, mache einfach einmal einen Urlaub mit Sinn. Komme in die Berglandschaft am anderen Ende der Welt. Besuche uns in unserem Tal der 1000-jährigen Bäume, glasklaren Flüsse und weiß bezuckerten Vulkane. Wohne in Blockhäusern, entspanne vor dem Lagerfeuer oder lasse Dich von den Pferden in den Himmel tragen, hoch zu den Kondoren. Das Abenteuer beginnt mit dem neuen, fremden Ort, vielleicht mit Deiner Müdigkeit der weiten Reise. Aber Verständnis und Zuneigung der Gastgeber gibt Dir die Sicherheit, Dich auch hier nicht zu verlieren.
Am nächsten Morgen, nach einer geruhsamen Nacht, erwacht Deine Neugierde.
Echtes Abenteuer, echtes Lagerfeuer!
Keine fremden Zeremonien engen Dich ein. Du bleibst, der, der Du bist und doch verändert sich ein Teil schon in Dir. Es ist die Freiheit! Die Freiheit zu sein, wie Du bist.
 
Die Freiheit
Hier, auf unserer Pferderanch und unserem kleinen Nationalpark geht es um das Erspüren von Freiheit. Wir wollen Menschen die Möglichkeit geben sich selbst zu entdecken mit ihren eigenen Riten und Gebräuchen. Es geht nicht um die Vegetarier oder Fleischesser, nicht um die Raucher oder Alkoholiker, nicht um die Ökologen oder Dealer. Es geht uns um den Menschen, so, wie er eben gerade ist. Es geht uns um die Vielfältigkeit der Natur aller Wesen. Auch geht es uns nicht um Religionen oder Sekten, nicht um Ideologien oder Angepasstheiten. Es geht uns immer nur um die Respektierung der Freiheit einer jeden Persönlichkeit in Freude und in Traurigkeit. Es geht uns um grenzüberschreitende Kommunikation. Dafür brauchen wir das
Lebendigkeit eines Ranchlebens
 gemeinsame Erlebnis.
 
Das Erlebnis
Das Erlebnis ist die Kommunikation mit der Natur in all seinen Facetten und das Teilen und Mitteilen mit anderen Menschen. Wir wollen lachen, schweigen, fluchen und weinen,  gerade so, wie es den Umständen entspricht. Wir wollen uns selber kennen lernen in einer Umgebung der Einfachheit in unseren neuen Erlebnissen. Uns Austauschen, uns Begegnen mit unserem wahren Gesicht. Wozu sollten wir weiter Masken anlegen, uns Verdrehen oder Verspannen. Jeder von uns bringt die Geschichte eines eigenen Lebens mit sich, mit Leid und Freude. Alle suchen wir die Begegnung mit uns selbst, unseren Mitmenschen und der Natur. Also lasst uns begegnen!
 
Die Begegnung
Begegnung in einer natürlichen Umgebung kann zu einer echten Freundschaft führen, zu einem Verstehen oder zu einer unzertrennlichen Liebe. Liebe ist das Schlüsselwort zum Fühlen einer Einheit, die längst hinter uns zu liegen scheint, doch immer als Wunsch präsent ist. Echte Begegnung in einem gemeinsamen Erlebnis schafft Fundamente, die noch weit in die Zukunft reichen können. Das Erlebnis, ein neues Land mit neuen Leuten entdecken zu können schafft uns neue Horizonte. Das kann uns keiner nehmen, aber ein Touristenfoto schon. Begegnungen unter schwierigen Umständen werden unvergesslich und fördern unser Selbst- Bewusstsein. Der Austausch des Erlebens schafft ein Mitgefühl mit dem Anderen.
 
Das Mitgefühl
Mitgefühl ist nicht nur Mitleid, sondern auch Mitfreude an dem Erleben des Anderen. Das Gefühl des Lebens und am Leben zu sein, lässt uns unser Herz öffnen nicht nur für uns allein, sondern auch für unseren Nächsten. Das kann eine Katze sein oder der Nachbar, ein Hund oder aber auch eine Taube. Mitgefühl ist das Miterleben des Gefühls eines anderen Lebewesens in unserer Zeit. Das gibt uns Gegenwart. Wir werden zur Wahrheit unseres Seins in einer Zeit. Das Mitgefühl, das wir anderen entgegenbringen, wird auch uns entgegengebracht. Wir sind nicht mehr alleine!
 
 
Das Programm
Wir werden uns hier in Chile für einen Urlaub von 2 bis 6 Wochen treffen; gemeinsame Abenteuer wandernd, reitend, tanzend und meditierend erleben. All das, was Du Dir noch nicht zutraust, wird Dir gezeigt. Reiten für Nichtreiter ist kein Problem.
Du selbst entscheidest über Deine Grenzen.
Du wirst mit dem Urwald, den Pferden, den Wegen und den Vulkanen vertraut. Schwitzhütten, Yoga, Flusswanderungen, Astrologie, Reiten, Tarot, Bergsteigen oder I-Ging kann Dich entführen, ganz weit fort von Deinem Alltag und ihn dennoch mit Deinem Leben verbinden. Kein zeitlich festgelegtes Vorausprogramm wird Dich in eine Norm pressen und dennoch wird keine Langeweile aufkommen. Wir garantieren Dir, daß Du immer die Hauptperson in einem Prozess sein wirst, der sich Lebensprozeß nennt.
Verstehst Du dann die Gesetzte, die dahinter stehen, wirst auch Du selbst zum Schamanen, Orientieren und Bereiniger.
 
Wir garantieren jedem Teilnehmer
  • eine Berg- Exkursion von 3 Tagen zur „Laguna Azul“ im Nationalpark Villarrica mit dem Pferd

  • eine Exkursion von 2 Tagen über die „Los Nevados de Villarrica“ auf dem Pferd

  • Weitere Streckenritte durch den Nationalpark und dessen nähere Umgebung von 1 bis 3 Tagen

  • Eine 2 Tage- „Visionssuche“ im freien Gelände mit Übernachtung ohne Zelte unter freiem Himmel, als Individualaktion mit vorheriger Gruppen- und Einzeleinweisung und einer intensiven Nachbesprechung zum Zwecke der Integration des Erlebten

  • Einen Schwitzhüttentag mit Vorbereitungen, gemeinsamer Brennholzbeschaffung und Meditation (physische und spirituelle Reinigung)

  • Allabendliches Treffen mit dem Thema der Auseinandersetzung der aktuellen Lebenssituation am Wohn- und Arbeitsort mit zur Hilfenahme intuitiver Methoden wie Tarot und I-Ging, sowie astrologischer Eckdaten. Wer daran kein Interesse haben sollte, braucht daran nicht teilzunehmen.

  • Morgendliches Yoga bei Interesse

  • Sowie andere spontane Aktionen, z.B. Besuche von Thermalquellen oder Badetag an den großen Seen u. ä.

Termine:   7. Februar 2005 – 21. Februar 2005
                           Weitere Termine bitte erfragen.
 
                           Es steht dem Teilnehmer frei, weit vor dem Termin
                           anzureisen oder seinen Aufenthalt beliebig zu 
                           verlängern.
                          
                           .
 
Kosten:         1000 Euro
                           14 Tage alles Inklusive, Unterkunft in 2 Betträumen, 
                           Vollverpflegung auf  Wunsch auch vegetarisch, Transfer 
                            Temuco Airport – Ranch – Temuco
                           
                           
                            Nicht inklusive alkoholische Getränke und ähnliches,
                            Schlafsack, Regenkleidung, Telefonate, Taschenlampe
                           
                           
 
Teilnehmerzahl:        4 Pers. min.   /    8 Personen max.
 
 
Das Team:
 
Wolfgang Voss: Jahrgang 1953, geb. in Berlin, zur Zeit Rancheigner
Erfahrungsbereiche: Primärtherapie, Gestalttherapie, Bioenergetik, Rebirthing, Tarot, I-Ging, Encounter, Pferde, Servival training, Technik,
Astronomie, Schamanismus
 
Christa Bönninghoff: Jahrgang 1956, geb. in Paderborn, zur Zeit Rancheigner und Mutter
Erfahrungsbereiche: Krankengymnastik, Shiatsu, Tiermedizin, alternative Medizin, Homöopathie, Astrologie
 

 

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In Chile sind die Sterne zum Greifen nahe- Pferdekopfnebel