Leben wie im Iglu
  Start
Gänge im Schnee werden geschaufelt - Tonnen von Schnee
             SOS aus dem Schnee
 
Rancho de Caballos
Casilla 142
Pucon - Palguín Alto
CHILE
Tel: 0056 45 441575
Handy: 09-83461764
    13:00 - 17:00 hrs.
 rancho1@terra.cl
aktual.: 10.09.07

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

    


 

 

 

 

 

 

 

 

 


SOS aus dem Schnee (20.05.05) und (Juli/Aug.2007)  
 
Liebe Freunde im fernen Europa,
es macht uns wirklich keine Freude, einmal ganz andere Bilder aus unserem schönen Chile zu schicken. Seid nun 18 Jahre leben wir in diesem schönen Lande als Ausländer und Gringos.
Anfangs war es keine Frage, warum wir uns für eine Auswanderung entschieden hatten. Hier hatten wir die Enge eines überbevölkerten  und reglementierenden Staates hinter uns gelassen, hier konnten wir durchatmen und uns frei und ohne überspannte behördliche Auflagen entwickeln. Wir durften unsere Gärten anlegen, wie wir wollten, durften Hütten und Häuser bauen, wie es uns gefiel, brauchten nicht nach Wasserrechten zu fragen, als wir unsere kleine Wasserkraftanlage bauten. Ja, wir durften uns frei wie die Vögel in der Luft neue Routen für unsere Pferdetrails suchen, wir sahen die Täler auf dem Pferderücken oder zu Fuß so, wie es sonst nur ein Adler in den Lüften erblickt.
Diese Freude teilten wir jahrelang mit unseren Gästen und deutschen Mitarbeitern. Unser Ziel war, unsere Begeisterung weitergeben zu können ohne viel über kommerzielle Dinge nachdenken zu müssen. Und das zweite Ziel war Hoffnung  für Andere zu schaffen.
Unsere Gästebücher zeigen, daß unser Ziel erreicht wurde und es machte uns immer wieder Hoffnung, auch in schwierigen und einsamen Zeiten, weiterzumachen.
Doch nun sehen wir hin und wieder auch die Kehrseite unseres selbst gewählten Exils. Durch die geringen Einnahmen in der kurzen Sommerzeit konnten wir nie wirklich Rücklagen für schlimme Zeiten anlegen. Solange wir jung und frisch und Singles waren, schreckte uns auch nicht die schwerste Arbeit. Wir lebten eben "ganz im Hier und Jetzt", und dennoch nicht auf Kosten anderer.
Doch nun, in Zeiten des Chaos, wie es eben uns momentan geschieht, sehen wir, daß wir auf äußere Hilfe angewiesen sind. Ein falsch verstandener Stolz, keine Hilfe zu erbitten, wäre jetzt unangebracht.
Einige liebe Menschen, teils Gäste, teils deutsche Assistenten halfen uns bereits mit der Patenschaft für unsere Pferde oder sie unterstützten uns mit Geldbeträgen für technische Ausrüstung in den letzten Jahren.
Somit möchten wir an dieser Stelle nochmals darauf aufmerksam machen, daß die Idee "Rancho de Caballos", sowie der Naturpark "Parque Alto Palguín" nach einem herbstlichen Wintereinbruch mit fast 1,5 m Schnee ohne Ihre Hilfe kaum noch eine Überlebenschance hat.
Helfen Sie  uns bitte, dieses kleine Paradies für noch andere Menschen auf der Suche nach Freiheit und Hoffnung, sowie für die vielen zu schützenden Tiere und Pflanzen aufrecht zu erhalten.
Mit einer Spende auf das nachfolgende Konto oder dem Kauf eines 5000m² großen Grundstücks im Naturpark, würden Sie uns sehr weiterhelfen.
Wir danken Ihnen für Ihre Kooperation und Solidarität
Alles liebe aus Chile
Christa, Wolfgang, Armin, sowie die gesamte Familie
 
Konto (SOS- Palguín) Christa Bönninghoff:  Nr:7813864000
Volksbank Delbrück-Hövelhof eG    Bankleitzahl:  47262703 
 
Sachbezogene Spenden für die zusammengebrochene Trinkwasseranlage, Elektroleitungen, Pferdefutter und Verstärkung der Dachstrukturen
Die Schneemassen erreichen 4m um den Stall herum
Der Eingang ist im Schnee vergraben



 

     
     
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  www.chile-info.org
In der Einfachheit liegt oft das Geheimnis de Glücks
Gemeinschaft in guten, aber auch in schlechten Zeiten im Parque Alto Palguin und der Rancho de Caballos

 

 

 

 

 

 

 

 

Hosteria im Juni 2007
Abräumung des Daches vom Schnee
Evakuierung der Pferde
Evakuierung der Pferde
Romantik oder Überlebenskampf?

 

 

 

 

 

 

 

Entwarnung (16.06.05)
An dieser Stelle möchten wir all den Menschen unseren herzlichen Dank zum Ausdruck bringen, die uns mit ihrer Solidarität und ihren Spenden geholfen haben.
Der Spendenaufruf war ein Verzweiflungsakt in höchster Not und wir rechneten nicht damit, daß uns so viele ehemaliger Gäste, Web-Site-leser und uns Unbekannter zur Seite stehen werden.
Gerade die Kommentare: "Haltet durch, Ihr dürft dieses kleine Paradies nicht aufgeben", gab uns neue Kraft zum weiterarbeiten auch bei widrigsten Umständen.
Die eingegangenen Spenden wurden bisher erst teilweise für fehlende Werkzeuge verwendet, da wir mit Fingerspitzengefühl klug damit haushalten wollen. Eine kleine Motorsäge, Spaten, eine Schubkarre, ein paar Gummistiefel und zusätzliche Bezahlung eines  helfenden Nachbarn konnten aber bisher schon geleistet werden.
Ein Grundstücksinteressent beschloss nun spontan mit dem Kauf einer Parzelle, uns über das Gröbste hinwegzuhelfen.
Es ist schwer in Worten zu beschreiben, wie wir uns fühlten, als wir sahen, daß wir es nun doch schaffen werden.
Wir atmeten einfach tief auf!
Natürlich gab es nicht nur positive Reaktionen. Einige meinten, wir würden nur zinken, ihr mühselig erarbeitetes Geld absahnen zu wollen, aber von diesen gab es nur wenige. Auch waren von gut betuchten Menschen die üblichen Lippenbekenntnisse zu hören oder gerade von Denen, bei denen wir am ehesten Hilfe erwarteten, kamen gar keine Reaktionen. Aber gerade das faszinierte uns am meisten...-- nämlich die Erkenntnis, dass in schlechten Zeiten Hilfe aus scheinbar unkalkulierbaren Quellen fließt.
Wir sind zwar keine Kirchengänger, gehören auch keiner Glaubens- Institution an, aber wir sahen von neuem das Wirken eines Gesetzes, dass mit Logik und menschlichem Verstand nicht fassbar ist.
Wir sahen das Gesetz des Nehmens und Gebens.
Vielleicht leben wir deswegen auch noch in den chilenischen Bergen, um zu lernen, zu reifen, zu wachsen und unser Wissen weiterzugeben.
Wir laden gerne Menschen zu uns ein, die genau dieses Wissen und diese Erfahrungen, des Wirkens der Natur auch in uns selbst verinnerlichen wollen.
Das geht wirklich gut zu Fuß oder Reitend oder einfach nur beobachtend.
Danke.
 
PS: Das große Erdbeben im Norden, dass in den Nachrichten erschien, hat uns hier im Süden zum Glück verschont.
 
aktualisiert: 10.09.2007

Das Assistenhaus im Schnee begraben